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ALDI Süd, Frankfurt

Vom Bürogebäude zum Mixed-Use-Konzept

Die Umnutzung des Bestandsgebäudes zeigt, wie sich Büroimmobilien an veränderte Markt- und Nutzungsanforderungen anpassen lassen. Die Bausubstanz des ursprünglichen Bürogebäudes reicht bis ins Jahr 1966 zurück. Auf rund 8.000 Quadratmetern Mietfläche entstehen in vier miteinander verbundenen Gebäudeteilen 83 Wohnungen.

Ergänzt wird das Mixed-Use-Konzept durch einen Lebensmittelmarkt mit rund 900 Quadratmetern Verkaufsfläche. So entsteht eine zukunftsfähige Nutzungsperspektive, die Wohnen und Nahversorgung an einem Standort verbindet.

Bereits in einer frühen Projektphase wurden die bauliche und technische Machbarkeit sowie planungsrechtliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen umfassend bewertet. Die enge Verzahnung von Analyse, Planung und Umsetzung schuf die Grundlage für eine wirtschaftliche Transformation und erfolgreiche Neupositionierung der Bestandsimmobilie.

Neue Perspektiven für den Bestand

Ein mehrstöckiges Wohngebäude im Bau, mit roten und grauen Fassadenplatten. Teile des Gebäudes sind noch unvollendet und mit Baugerüsten ausgestattet. Vor dem Gebäude sind Baucontainer und abgesperrte Bereiche sichtbar, während der Himmel teilweise bewölkt ist.

Das Projekt zeigt, wie sich bestehende Büroimmobilien durch Revitalisierung und Umnutzung erfolgreich an veränderte Marktanforderungen anpassen lassen. Statt vorhandene Bausubstanz aufzugeben, entsteht durch die Kombination aus energetischer Modernisierung, gezielten baulichen Maßnahmen und neuem Nutzungsmix eine zukunftsfähige Immobilie mit langfristiger Perspektive.

Eine stilvolle moderne Wohnanlage mit mehreren Etagen, großen Fenstern und großzügigen Balkonen. Die Fassade ist hell und modern gestaltet. Vor dem Gebäude sind Bäume und Parkplätze, während auf der Straße Passanten und Fahrzeuge unterwegs sind.

So wird aus einem Bürogebäude, das den Anforderungen seiner ursprünglichen Nutzung nicht mehr entspricht, ein moderner Standort für Wohnen, Nahversorgung und urbanes Leben. Das Projekt verdeutlicht, welches Potenzial in der nachhaltigen Weiterentwicklung von Bestandsgebäuden steckt und wie neue Nutzungskonzepte langfristige Werte schaffen können.

Die Revitalisierung steht beispielhaft dafür, wie sich Bestandsgebäude nachhaltig und wirtschaftlich an neue Nutzungsanforderungen anpassen lassen. Statt abzureißen und neu zu bauen, wird die vorhandene Gebäudesubstanz gezielt weiterentwickelt und fit für die Zukunft gemacht. Dabei werden sowohl die baulichen und technischen Voraussetzungen als auch die Anforderungen der künftigen Nutzung berücksichtigt.

Zum Revitalisierungskonzept gehören ein neues Staffelgeschoss in Holzbauweise, die Verstärkung der Bestandsfundamente sowie die Modernisierung der Gebäudehülle mit einer seriellen Fassade aus eigener Fertigung.

Durch die Kombination aus wertsteigernden Maßnahmen, systematisierten Prozessen und langjähriger Revitalisierungserfahrung entsteht eine nachhaltige und wirtschaftliche Lösung für den Bestand. So wird aus einer ehemals monofunktionalen Büroimmobilie ein zukunftsfähiges Gebäude mit langfristiger Nutzungsperspektive.

Ausblick von einem Fenster auf ein unfertiges Wohngebäude mit einer modernen Fassade und einem rohen Innenraum, der noch nicht ausgebaut ist.
Ein unvollendeter Innenraum mit freiliegenden Wänden und Fußböden. Eine Treppe führt nach oben, mit einer provisorischen Holzbarriere und einer Glühbirne, die an der Wand entlang verläuft. Fenster zeigen einen Blick nach draußen.
Ein unvollendeter Innenraum mit Betonwänden und -decke, hervorgerufen durch große Fenster, die viel Tageslicht hereinlassen. Der Boden ist leer und weist keine Möbel auf.
Ein weiter, leerer Raum in einem Rohbau mit Betonwänden und -decken, großen Fenstern und ungenutztem Boden.
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