Nachhaltigkeit mit architektonischem Anspruch
Für die Aschenbeck & Aschenbeck Projektentwicklung GmbH hat GOLDBECK in Oldenburg ein Bürogebäude realisiert, das Gestaltung, Aufenthaltsqualität und Nachhaltigkeit konsequent zusammendenkt. Auf vier Geschossen und rund 2.300 m² Bruttogrundfläche ist ein Gebäude entstanden, dessen Architektur ebenfalls von GOLDBECK selbst stammt – von der Fassade bis zur technischen Gebäudeausrüstung.

Fassade mit Lichtspiel
Prägendes Gestaltungselement ist die Fassade aus großformatigen, vertikal ausgerichteten Aluminiumlamellen. Sie erzeugen im Tagesverlauf ein wechselndes Licht- und Schattenspiel und sind zugleich funktional: Ihre Ausrichtung ist gezielt auf Lichteintrag und Verschattung im Innenraum abgestimmt und übernimmt so die Funktion eines effektiven Sonnenschutzes. An der westlichen Fassadenseite setzt eine filigrane Spindeltreppe als zweiter Rettungsweg zusätzlich ein gestalterisches Highlight.



Licht durchflutete Räume
Im Inneren sorgt der hohe Glasanteil der Fassade für reichlich Tageslicht in Büros und Fluren. Ein durchdachter Mix aus unterschiedlich großen Büroflächen und offenen Loungebereichen schafft dabei Raum für konzentriertes Arbeiten ebenso wie für informellen Austausch. Hochwertige Materialien wie Holzstäbchenparkett in den Flurbereichen und Designteppichfliesen in den Büros unterstreichen den Anspruch an eine wohnliche, hochwertige Arbeitsatmosphäre.



"Mit dem Büroneubau im Technologiepark ist eine Symbiose aus Architektur, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit gelungen."
Julia Illing, Objektplanerin GOLDBECK
Energiekonzept ganz ohne fossile Brennstoffe

Besonders macht das Gebäude sein konsequentes Energiekonzept: Es erfüllt die hohen Anforderungen der Energieeffizienzklasse EG40ee und verzichtet dabei vollständig auf fossile Brennstoffe. Die Wärmeversorgung übernimmt eine Wärmepumpe in Kombination mit einer maximierten Photovoltaikanlage – ein Konzept, das Energieeffizienz und Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern konsequent miteinander verbindet.

Auch beim Regenwassermanagement setzt das Projekt auf Nachhaltigkeit: Die begrünten Dachflächen fungieren als natürlicher Puffer bei Starkregenereignissen und ermöglichen eine gedrosselte, zeitversetzte Einleitung des Regenwassers in den öffentlichen Kanal – ein wichtiger Beitrag zur Entlastung der städtischen Infrastruktur bei zunehmenden Extremwetterereignissen.
Ergänzt wird das Gebäude durch eine Tiefgarage für zusätzliche Stellplätze. Das ganzheitliche Nachhaltigkeitskonzept spiegelt sich auch in der angestrebten Zertifizierung wider: Das Bürogebäude ist DGNB-Gold-zertifizierbar und erfüllt damit hohe Standards in den Bereichen ökologische, ökonomische und soziokulturelle Qualität.


