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Ergänzungsbauten | Praxisbeispiel Bielefeld

16 Schulerweiterungen für Bielefeld

Die Stadt Bielefeld investiert in Bildung: Mit einem umfassenden Programm zur Erweiterung von insgesamt 30 Grundschulen setzt die Stadt ein starkes Zeichen für die Zukunft ihrer Bildungslandschaft. Ein wesentlicher Baustein darin sind 16 standortbezogene Erweiterungsmaßnahmen, die die Bielefelder Beteiligungs- und Vermögensverwaltungsgesellschaft (BBVG) gemeinsam mit dem städtischen Immobilienservicebetrieb (ISB) verantwortet.

Nach einem europaweiten Vergabeverfahren erhielt GOLDBECK den Zuschlag für die Planung und schlüsselfertige Umsetzung aller 16 Projekte.

Lösungen für wachsenden Bedarf

Die Erweiterungen erfüllen unterschiedliche Anforderungen: Vier Standorte werden für zusätzliche Züge und damit neue Klassenräume ausgebaut, während an zwölf Schulen zusätzliche Kapazitäten für den Offenen Ganztag entstehen.

Grundlage dafür ist eine gemeinsame Raumplanung des ISB und des Amts für Schule, die davon ausgeht, dass ab dem Schuljahr 2026/2027 rund 90 Prozent der Bielefelder Grundschüler einen Platz im Ganztag in Anspruch nehmen werden.

Rund 80 Millionen Euro investiert die Stadt Bielefeld in die ein- bis dreigeschossigen Neubauten. Vorgesehen sind barrierefreie Clusterstrukturen, neue Küchen und Mensen, Mehrzweckräume sowie – je nach Bedarf – zusätzliche Klassen- und Differenzierungsräume.

Die architektonische Ausarbeitung erfolgt zusammen mit dem Büro brewittarchitektur; die Freiraumgestaltung stammt vom Büro frei[raum]planung. Besondere Aufmerksamkeit gilt der harmonischen Einbettung der Gebäude in die bestehenden Schulgelände, einschließlich einer sorgfältigen Gestaltung der Außenbereiche.

Vielfalt in Gestaltung, Verlässlichkeit im Zeitplan

Auch gestalterisch wird Vielfalt sichtbar: Holz, Klinker oder Aluminium prägen die unterschiedlichen Fassaden, die jeweils den Charakter des Schulstandorts aufnehmen. Ergänzend sind in vielen Fällen Dach- und Fassadenbegrünungen vorgesehen, die einen Beitrag zu einem nachhaltigen Schulbau leisten.

Fünf der Erweiterungsbauten sollen nach den Sommerferien 2027 in Betrieb gehen, die übrigen elf folgen im Jahr 2028. Mit dieser Zeitplanung schafft die Stadt ein hohes Maß an Verlässlichkeit für die Schulen und reagiert vorausschauend auf den steigenden Platzbedarf.

„Ich freue mich, dass wir in Bielefeld mehr zukunftsweisende Lernräume für die Kinder in den Grundschulen schaffen. Jede der 16 Schulen erweitern wir mit individueller Architektur. Unser Bausystem ermöglicht, diese Gebäude in einer vielfach bewährten und hohen Qualität in einem kurzen Zeitraumzu errichten.“

Jörg Uwe Goldbeck, geschäftsführender Gesellschafter der Goldbeck GmbH

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