Referenz: Gymnasium Langen im Geestland bei Cuxhaven


Bestandsgebäude modernisiert
Im Sommer 2020 revitalisierte GOLDBECK das Gebäude aus den 1950er-Jahren nahezu vollständig: Decken, Böden, Wände und Elektrik wurden saniert, ehemalige Werkräume im Keller zur modernen Heizzentrale umgebaut. Ein neuer Aufzug schafft Barrierefreiheit.
Besondere Herausforderung: Die marode Deckenkonstruktion des Kammgebäudes. „Nach dem Ausbau fanden wir eine andere Situation vor als dokumentiert", erklärt Caroline Fallnich, Projektleiterin bei GOLDBECK. Die Lösung: Spritzbetonsanierung zwischen Keller und Erdgeschoss für statische Stabilität.

Erweiterungsbau mit mehr Fläche
GOLDBECK errichtete einen 3.500 Quadratmeter großen Erweiterungsbau mit sieben Klassenzimmern, zehn Fachräumen und einer Bibliothek, die auch die Stadtbibliothek Geestland beherbergt.
Architektonisches Konzept: Der Neubau legt sich wie eine Klammer um den bestehenden Aula-Anbau und schließt an den Giebelseiten an den Bestandsbau an. „So ergeben alle Gebäudeteile ein harmonisches Ganzes", sagt Fallnich. Das flach geneigte Satteldach orientiert sich optisch an den Bestandsbauten. Ortstypische Materialien fügen den Neubau optimal in die direkte Umgebung ein.
Das Ergebnis
Nach nur zwei Jahren Bauzeit wurden die neuen Räumlichkeiten eingeweiht. Das Ziel, zukunftsfähige Lernwelten zu schaffen, ist geglückt: Das Gymnasium setzt jetzt das Clusterkonzept mit offenen Lernzonen um. Diese wurden ebenso in die ehemalige Grundrissstruktur integriert.
Schulleiterin Isabella Grüniger zeigt sich erfreut: „Es ist eine Investition in und für die Zukunft unserer Schüler. Hier sind optimale Voraussetzungen geschaffen worden, sich begabungsgerecht zu entfalten und zu lernen.“


