Referenz: Gymnasium Langen im Geestland bei Cuxhaven

Gymnasium Langen im Geestland bei Cuxhaven
Wie ist es zu diesem Projekt gekommen?
Im Rahmen einer Totalunternehmer-Ausschreibung wurde die Aufgabenstellung in den Markt getragen. Goldbeck nahm sich zusammen mit dem Architekturbüro HWR aus Dortmund der Aufgabe an.
Erfolgreich: Goldbeck wurde als Totalunternehmen für die Planung und Realisierung beauftragt. „Schulgebäude sind wichtige soziale Knotenpunkte in einer Gemeinde“, betont Siegfried Wendker, Teamleiter der Niederlassung Bestands- und Schulgebäude bei Goldbeck in Bielefeld. Um wieder ein Gernlernumfeld für die Schülerinnen und Schüler zu schaffen, auch mit ausreichend Platz, wurde ein neues Zusammenspiel aus dem Bestand mit ergänzenden Neubauten konzipiert.
Beim Gymnasium Langen konnten wir unsere ganze Kompetenz für die Planung und Umsetzung einbringen.
Bauen mit System
„Unsere Systembauweise und die just-in-time Lieferung vorgefertigter Bauteile ermöglichen eine leise Baustelle: Perfekt für Schulgebäude, die während eines laufenden Betriebs entstehen.“
Siegfried Wendker, Teamleiter der Niederlassung Bestands- und Schulgebäude bei Goldbeck

Bestandsgebäude modernisiert
Im Sommer 2020 revitalisierte GOLDBECK das Gebäude aus den 1950er-Jahren nahezu vollständig: Decken, Böden, Wände und Elektrik wurden saniert, ehemalige Werkräume im Keller zur modernen Heizzentrale umgebaut. Ein neuer Aufzug schafft Barrierefreiheit.
Besondere Herausforderung: Die marode Deckenkonstruktion des Kammgebäudes. „Nach dem Ausbau fanden wir eine andere Situation vor als dokumentiert", erklärt Caroline Fallnich, Projektleiterin bei GOLDBECK. Die Lösung: Spritzbetonsanierung zwischen Keller und Erdgeschoss für statische Stabilität.

Erweiterungsbau mit mehr Fläche
GOLDBECK errichtete einen 3.500 Quadratmeter großen Erweiterungsbau mit sieben Klassenzimmern, zehn Fachräumen und einer Bibliothek, die auch die Stadtbibliothek Geestland beherbergt.
Architektonisches Konzept: Der Neubau legt sich wie eine Klammer um den bestehenden Aula-Anbau und schließt an den Giebelseiten an den Bestandsbau an. „So ergeben alle Gebäudeteile ein harmonisches Ganzes", sagt Fallnich. Das flach geneigte Satteldach orientiert sich optisch an den Bestandsbauten. Ortstypische Materialien fügen den Neubau optimal in die direkte Umgebung ein.
Das Ergebnis
Nach nur zwei Jahren Bauzeit wurden die neuen Räumlichkeiten eingeweiht. Das Ziel, zukunftsfähige Lernwelten zu schaffen, ist geglückt: Das Gymnasium setzt jetzt das Clusterkonzept mit offenen Lernzonen um. Diese wurden ebenso in die ehemalige Grundrissstruktur integriert.
Schulleiterin Isabella Grüniger zeigt sich erfreut: „Es ist eine Investition in und für die Zukunft unserer Schüler. Hier sind optimale Voraussetzungen geschaffen worden, sich begabungsgerecht zu entfalten und zu lernen.“


